Songs

Am Meer

Musik & Text: Detlef Söder Walsrode, im Mai 2010

Intro: 4 Takte,  3,25 min.    MM=100,   G-DUR,  4/4  Takt

 

1.
Ich lieg` hier am Strand, warmer Sand auf der Haut,
er streichelt mich sanft, meine Burg ist gebaut.
Ich lieb` diesen Klang, wenn die Wellen so rauschen,
den Möwengesang, wenn die Kutter einlaufen.

2.
Die Welt ist hier leiser und riecht auch ganz gut,
Sorgen treiben hinaus mit der unendlichen Flut.
Verschluckt und begraben wird auch die Wut,
tief auf dem Grund…, dort liegt Sie ganz gut.

Refr.
Die Zeit steht hier still, es gibt keine Hast,
das Wasser das trägt mich und nimmt mir die Last.
Es schaukelt mich sanft, bei Möwengesang.
Es tut mir so gut…, daß ich hier sein kann.

3. 
Hab` hier Frieden gefunden, den es woanders nicht gibt.
Hier heilen meine Wunden, ich werd Hier geliebt.
Ich bin hier allein, aber ich fühl mich nie einsam.
Ich könnte laut schrei`n, bin lieber sehr schweigsam.

4.
Es gibt nichts zu sagen, es ist so schön still
ich hab` keine Fragen, versteh` nur was ich will.
Ich kann hier weit seh`n, mir wird vieles klar,
es ist das was ich will…, es ist wunderbar.

Refr. 
Die Zeit steht hier still, es gibt keine Hast.
2x         Das Wasser, das trägt mich und nimmt mir die Last.
Es schaukelt mich sanft, ich bin ganz entspannt.
Es tut mir so gut…, daß ich hier sein kann.
Es tut mir so gut…, daß ich hier sein kann.


Arme Schweine

Walsrode, im April 2007

Text & Musik: Detlef Söder

 


Arme Schweine

 

 

Intro:           Refrain 1 x instrumental             

                               

Refrain:        Die Welt dreht sich viel zu schnell,
dreht sich um`s Geld wie`n Karussell,
die meisten fahr`n schon Achterbahn,
kriegen nichts mit und kommen nie an.

 

1. Str.:         Steig` mal aus und schau dich um,
manche gehen schon ganz krumm
und schleppen Säcke voller Geld,
schon ganz schwindlig durch die Welt.

 

Bridge 1:     Hast es satt, dich zu belügen,
bist es leid, dich zu betrügen,
keine Lust, dich zu verbiegen,
die Schnauze voll von diesem Leben.

 

2. Str.:         Rote Ohr`n und kurze Beine,
seh`n schon aus wie arme Schweine,
wühl`n im Dreck mit trübem Blick,
den Kopf gesenkt und finden nichts.

 

3. Str.:         So fahren sie weiter Achterbahn,
sitzen krumm und lügen sich an,
fest geschnallt, weil sonst nichts hält,
mit beiden Händen halten sie ihr Geld.

 

Bridge 2:     Zum Aussteigen ist`s zu spät,
fahren weiter, weil sonst nichts geht,
ach was würden sie dafür geben,
aufrecht zu gehen und zu leben.

 

Refrain:      Die Welt dreht sich viel zu schnell...
   +
Bridge 2:    Zum Aussteigen ist`s zu spät...

 

                  Die Welt dreht sich viel zu schnell ...


Dann geh doch

Musik & Text: Detlef Söder
Walsrode, August 2009

Intro:         2 Takte ; E-DUR ; 4/4 Takt ; M.M. ca.88 ; ca 3.45 min

 

Str. 1:       

Wir haben viel geredet und nichts verstanden.

Aneinander vorbeigefühlt und nichts gemerkt.

Gefühle, die uns einst verbanden,

sind längst fort und kommen auch nicht mehr.

 

Str. 2:       

Wir haben das Glück nicht genug genossen.

Das Glas ist leer, kein Tropfen Liebe mehr.  

Die Flammen sind schon längst erloschen,

vorbei, verjährt und nicht genährt.

 

Refr.:

Dann geh doch, ich halte dich nicht auf.

Dann geh doch, du bist hier nicht zu Haus.

Dann geh doch, du hast genug bekommen.

Dann geh doch, du hast zu viel genommen           

        

Str. 3:       

Wir haben gelogen, du hast dir schon selbst geglaubt.

Wir haben betrogen, du hast dich besser verkauft.

Die Balken sind schon so verbogen,

wir haben damit unser Haus gebaut.

 

Str. 4:       

Du wirst meine Spuren schnell verwischen.

Ich werde dich so sehr vermissen.

Ich will nicht mehr dein Schatten sein,

seit ich dich liebe, bin ich allein.

 

Refr.:       

Dann geh doch, ich halte dich nicht auf.

Dann geh doch, du bist hier nicht zu Haus.

Dann geh doch, du hast genug bekommen.

Dann geh doch, du hast zu viel genommen

 

Bridge:    

Es ist deine Kälte, die mir Tränen in die Augen treibt,

bin fast erfroren und such die Einsamkeit.

Du suchst deinen Prinzen auf dem weißen Pferd,

suchst nach verlor’nen Wundern und findest sie nicht mehr.

        

Str. 5:

Als ich dich rief, warst du schon fort.

Als ich lauter rief, warst du schon taub.

Du hast mir den Rest gegeben

und ich hab dir immer noch geglaubt.

 

Str. 6:      

Die Blätter sind so tief gefallen,

dein letzter Kuss ist lange her.

Ich könnte dir ein guter Freund sein,

mein ganzes Herz kriegst du nicht mehr.

 

2x Refr.:  

Dann geh doch, ich halte dich nicht auf.

Dann geh doch, du bist hier nicht zu Haus.

Dann geh doch, du hast genug bekommen.

Dann geh doch, du hast zu viel genommen.

Dann geh doch, nur tu’s dann endlich auch.

Dann geh doch, ich halt dich nicht mehr aus.


Die wahre Geschichte von Werner A.

Die wahre Geschichte von Werner A.

 

 

1.    Werner Arglos ist ein Arbeiter,

ein Proletarier der harten Sorte.

Bei der Arbeit immer pünktlich,

im Bett stets kreativ.

 

2.    Seine Kinder wohlerzogen, verheiratet,

alle `was Anständiges gelernt.

Und sozial, sozial ist Werner auch,

Opa und Oma sind noch mit im Haus.

 

3.    Nein, Werner ist kein Mann von Welt,

doch ein guter Posten bei der Bahn, der ihn aufrecht hält.

Und ein Sommerurlaub mit Evilein
ist auch noch drin, das muß schon sein.

 

4.    Haus mit Garten und ´nen kleinen Wohnwagen. 
Bier im Kühlschrank, ´ne Bild unter`m Arm.
Doch Werner kann sich sehen lassen,
selbst bei der Bank und bei den Kassen.

 

Refrain: Und Werner spart, Werner spart ungemein,

              vor zwei Jahren ließ er sogar das Rauchen sein.

              Herzinfarkt ?!

              Und Evilein spart, Evilein spart auch ungemein,

              vor zwei Jahren ließ sie sogar das Rauchen sein.

              Herzinfarkt ?!


Einsam

Einsam

 

Allein wie der Wind die Blätter fortträgt,

Bäume entwurzelt und doch neue sät.

Allein wie die Sonne den Morgen befreit,

Pflanzen verbrennt und Schnee vertreibt.

 

Allein wie der Schnee die Erde bedeckt,

Wege versperrt, Verbrechen versteckt.

Allein wie die Wolke die Sonne besiegt,

regnen läßt und weiterzieht.

 

So ist`s bei uns Menschen ein jammern und schrei`n.

Ein schlagen und beißen und ein niemals verzeih`n. 

Wenn du nicht mehr träumst, dich selbst nur versäumst.

Weder weinst noch lachst, nur noch siehst, was dich traurig macht.

 

Dann setz` dich mal hin und lausche dem Wind.

Geh’ hinaus in die Sonne, dann siehst du auch ´was.

Flieg’ über den Wolken, so wirst du nicht nass.

 

 Lauf durch den Schnee, dann siehst du nicht mehr,

 was dich traurig macht.         Solo 1

 

Mensch hör` endlich auf, dich zu belügen,

verzweifelt zu rudern, dich zu betrügen.

Wenn du nicht mehr träumst, dich selbst nur versäumst.

Weder weinst noch lachst, nur noch siehst, was dich traurig macht.

 

Dann setz dich mal hin…

 

…..was dich traurig macht.   Solo 2       Fade out


Fröhliches Weihnachten

Fröhliches Weihnachten                     Lübeck, Dezember 2016

 

      Gm , 4/4, MM = ca. 115                                 Musik und Text: Detlef Söder

 

 

1. Es stürmt und schneit, der Weg ist noch weit.

    Der Schlitten ächzt, das Rentier krächzt.    

    Lauf zu alter Schwede, wir müssen es schaffen,

    ich besorg mir sonst noch einen schönen Rappen.

 

2. Wo denkst du wohl hin, wenn die Kinder nichts kriegen,

     dann kriegst du die Rute und kommst in den Süden.

     Dann ziehst du den Pedro mit seinem Schlitten,

     dort liegt aber kein Schnee, das solltest du wissen.

 

3.  Los lauf altes Rentier, ich seh schon die Lichter,

     lauf endlich lauf, das Schneetreiben wird dichter.

     Kein rieselnder Schnee, kein glänzender Wald.

     Es gibt auch kein Stroh und es ist bitterkalt.

    Die Krippe nicht fertig und das Christkind kommt bald.

 

4.  Fröhliche Weihnacht, welch heilige Nacht.

     Die Krippe ist fertig und wird noch gebracht.

     Es duftet nach Mandeln und Apfelsinen,

     Schokolade und Christstollen mit leckren Rosinen.

 

5.  Kerzen und Lichter, wohin man auch schaut.

     Brennende Tannen, Gardinen schon auch.

     Fröhliche Weihnacht, uns macht das nichts aus.

     Hauptsache warm und wir müssen nicht raus.


Gert

Gert

Jy was negentien en ik was nog maar een brokie,

maar ik kende wel twelve standjes uit het vieze kleine boekie,

wat Japie eens gestolen had, toen hy veel te veel gedronken had.

En jy, je liep langs me heen, je zag me niet staan

en ik dacht alleen aan Bladzijde seventien, ooh wat zou dat lekker gaan.

Uiteindelyk wist ik jou dan toch te imponeren,

door flink veel te vloeken en me dagen niet te scheren.

Wat niet echt succesvol was, want ik bleef de gladste van de klas.

Maar` s` avonds toen je naast me lag, was je net die vrouw van Bladzijde acht

Marianne... toen je zei, dat je toch niet zo van snorretjes hield,

wist ik, dat ik niemand anders meer wou.

 

 

Gert

 

Du warst gerade neunzehn und ich noch so ein Grünschnabel,

aber ich kannte schon zwölf Stellungen aus dem versauten kleinen Büchlein,

welches Japie ’mal gestohlen hatte, als er viel zu viel getrunken hatte.

Und du, du liefst an mir vorbei, und sahst mich nicht stehen,

und ich dachte nur noch an Seite siebzehn, oh was würde das prima gehen.

Letztendlich konnte ich dir dann doch imponieren,

durch immer viel zu fluchen und mich tagelang nicht zu rasieren,

was nicht wirklich erfolgreich war, denn ich blieb der „Glatzte“ der ganzen Klasse.

Aber abends, als du neben mir lagst, warst du genau die Frau von Seite acht.

Marianne... als du sagtest, daß du sowieso keine Schnurrbärte magst,

wußte ich, daß ich keine andere mehr wollte.


Goldne Reiter

Walsrode, im Mai 2006
Text & Musik: Detlef Söder

                                         Goldne Reiter

Intro

1. Strophe
Ich will hinaus, in Wiesen und Wälder.
Ich will heraus, aus Bitterkeit und Schmutz.
Ich könnt` auch fliegen, wenn ich nur wollte,
geh` aber erst ’mal mit euch zu Fuß.

2. Strophe
Geht voran, ihr goldnen Reiter, 
ich folge euch, weil ich jetzt muss.
Die Tür ist zu, aber nicht verschlossen.
Der Himmel steht mir weit offen.

Refrain:
Ihr seid wie Fässer ohne Boden.
Unansprechbar für Leidenschaft und Glück.
Soll euch doch der Teufel holen,
ich schaue nicht mehr, nie mehr zurück.

3. Strophe
Ich flieg` hinaus, flieg` ganz weit oben,
habe zu lang` mich selbst betrogen.
Ich kann euch alle schon längst nicht mehr seh`n.
Nein, auch das müsst ihr nicht versteh`n.

2 x Refrain: 
Ihr seid wie Fässer ohne Boden.
Unansprechbar für Leidenschaft und Glück.
Soll euch doch der Teufel holen,
ich schaue nicht mehr, nie mehr zurück.

1 x Gitarre Solo

2 x Refrain


Halleluja !

Papstbesuch in Köln 
Scharbeutz, im August 2005 & Mai 2006 
Text & Musik: Detlef Söder

 

Halleluja !


     Intro: Gm / F 
     1. Strophe

Halleluja, Euer Herrgott spricht in seiner Güte.

Er spricht durch mich, in Menschengestalt.

Das ich Euch behüte, als Auserwählter in Gnaden,

Euch selig zu machen und Ihr kommt in Scharen.

 

2. Strophe

Ich will, dass Du mein Erlöser bist,

mein Heiland, mein Retter, ich bin ein guter Christ.

Ich fleh` Dich an, nimm mich in Deine Hand.

Tu` alles, was Du willst, für`s gelobte Land.

 

2 x Refrain:       2 x Reggae

Heiliger Vater, so führe mich doch,

ich bin so blind und fall` in ein Loch.

Dir, oh Herr, vertrau` ich alles an,

||:  ich bin zu blöd, dass ich`s allein nicht kann.:|| 

3. Strophe

So nimm denn meine Hände und führe mich,

scheiß egal, ob an`s selig Ende oder in die Finsternis.

Führ` mich endlich auf die grünen Weiden,

bin` dummes Lamm und kann mich selbst nicht leiden.

 

4. Strophe

Nun brauch` ich kaum noch selbst zu denken,

denn Du wirst alle meine Schritte lenken

und wird es doch einmal zu schwer,

dann trägst Du mich und ich denk` gar nicht mehr.

 

3 x Refrain:                2. + 3. x  Am / G       Reggae / Rumba

Heiliger Vater, so führe mich doch,

ich bin so blind und fall` in ein Loch.

Dir, oh Herr, vertrau` ich alles an,

||:   ich bin zu blöd, dass ich`s allein nicht kann. :||

 

                          Fade out mit solo Tenorsaxophon


I love you
Kirchboitzen, 23.06.2001
Text & Musik: Detlef Söder

 

I love you

 

 

1. Saw the sunrise,

    the lights of day crowling

    out the darkness.

    It stopped raining.

    The rainbow came up

    with beautyful colours.

    The air was pure and clear.

 

4. Saw the sun go down,

    the darkness crowling

    out the lights of day.

    It started to rain.

    The rainbow vanished

    with it`s beautyful colours.

    The air was dirty and stinking.

2. Saw a dove flying

    white and beautyful in the sky.

    ||: The trees singing and not

    yelling no more :||

 

5. Saw a raven flying

    black and mighty

    in the sky

    ||: The trees yelling and not

    singing no more :||

 

3. Saw children on a meadow,

    they were black and singing a song.

    The grass humming the tune.

    The brook whispering the chorus.

 

6. Saw children on a meadow 

    they were black and crying loudly.

    The grass humming a wrong tune.

    The brook yelling the chorus.

 

1.     Refrain:

Come dancing on the clouds,     

from the seventh heaven             

I`ll give you my hands,              

that feels so good to me.            

Come and touch my hair           

I want to be with you                 

Your hair, your voice, your smile

only for me. I love you.               

 

2.     Refrain:

Come dancing on the clouds,

from the seventh heaven

I`ll give you my hands,

that feels so good to me.

Come and touch my hair

I want to be with you

Your hair, your voice, your smile

only for you. Please come back

 


Im Regen

Walsrode, im Mai 2006
Text & Musik: Detlef Söder

Im Regen

Intro

1. Strophe
Ich steh` hier im Regen, du hast mich so verletzt.
Mir ist ganz kalt, mein Herz hat ausgesetzt.
Mein Magen dreht sich, ich habe dir vertraut.
Mir ist so schlecht und du hast mich längst verdaut.

2. Strophe
Du traust deinen Träumen nicht und wirfst sie einfach fort.
Suchst lieber wieder Träume, an einem anderen Ort.
Dann träum` mal schön weiter, nur jetzt ganz ohne mich.
Ich will nun alleine geh`n, sonst verlier` ich mein Gesicht.

Refrain 1:
Ich bin dir auch dankbar für eine schöne Zeit.
Nur haben wir uns verlor`n, in trauter Zweisamkeit.
Ich krieg` keine Luft mehr, du mußt das nicht verstehen.
Ich lieb dich noch immer, laß mich trotzdem einfach geh`n.

3. Strophe
Ich flieg` zu meinen Träumen und halte sie ganz fest.
Ich kann`s dir nicht erklären, ich will, daß du mich läßt.
Geh´ bitte deinen Weg, ´mal ganz ohne mich.
Du kannst mir vertraun, ich lass´ dich nicht im Stich.

Refrain 2a:
Vielleicht werde ich bald wieder bei dir sein.
Vielleicht hast du recht, und ich bin noch viel zu klein.
Nimm, ´was du brauchst, von mir aus auch viel mehr.
Nimm alles und verschwinde, ich will nicht mehr.

Refrain 2b:
Vielleicht werde ich bald wieder bei dir sein.
Vielleicht hast du recht, und mein Herz ist viel zu klein.
Nimm, ´was du willst, von mir aus auch viel mehr.
Nimm endlich und geh`, mein Herz kriegst du nicht mehr.


Julius

Kirchboitzen, 05.08.2001

Text & Musik: Detlef Söder

Julius

Refrain: Julius aus dem Fuldetal,
du bist ein echtes Original.
Die Füße zu groß, der Kopf zu klein,
du würdest so gern ein schöner Erpel sein.

1. Deine Landung auf dem Teich
ist wieder `mal nicht wirklich weich, 
du würdest so gern dabei gut ausseh`n,
deine Lisbeth schaut schon gar nicht mehr hin.

2. Im letzten Jahr beim Flug nach Süden 
bist du umgekehrt und hier geblieben,
aus großer Höhe an`s Ufer geknallt,
danach ein Vollbad, oh das war schon kalt.

3. Deine Lisbeth war dann schon
in die andere Richtung nach Süden geflogen.
Du bliebst bei mir, fühltest dich betrogen,
du wußtest genau, ich hab` dich nie belogen.

Refrain: Julius aus dem Fuldetal......

4. Während du hier auf dem eisigen Teich
der Kälte trotzt, bist schließlich nicht weich,
dich mit den Spatzen um`s Weißbrot kloppst,
die an den Meisenringen scheißen dir auf den Kopf.

5. Mit Riesenschritten watschelst du
laut zeternd, schnatternd auf mich zu, 
du weißt genau, ich hab` noch Brot,
frißt mir aus der Hand in deiner Not.

6. Die Lisbeth kommt im Frühjahr
dann auch schwanger wieder,
du bist selbst darüber noch entzückt,
nach Lisbeth bist du eben ganz verrückt.

Refrain: Julius aus dem Fuldetal.....

7. Hast lang genug gewartet,
bist auch gleich gestartet,
voller Stolz flogst du ihr entgegen,
vor lauter Freude konntest du kaum fliegen.

8. So bist du nun ihr König, 
wenn`s auch nicht sehr schön ist.
Deine Landung auf dem Teich,
war wieder `mal nicht wirklich weich.

Refrain: Julius aus dem Fuldetal.....


Malte lass das sein!
Walsrode im Mai 2009
Musik und Text: Detlef Söder

Malte lass das sein!


Blues in G                                                                            
M.M.= ca. 100                                                                    
Intro 2 Takte                                                                   

1. Am Tisch sitzt man gerade und redet nicht.
Setz mal deine Mütze ab und wasch dir dein Gesicht.
Trödel nicht so, sonst wird alles kalt,
Malte du weißt ja, dein Vater kommt bald.
Ist besser du gehst dann, schnell auf dein Zimmer,
wenn der dich so sieht, wird alles noch schlimmer.

2. Räum Hier mal auf, die Musik ist zu laut,
das Fernsehen bleibt aus, weck deine Schwester nicht auf.
Hast du schon Klavier geübt und Schulaufgaben gemacht?
Zappel nicht so rum, hör endlich auf mit dem Quatsch,
wasch dir mal die Hände, heut kommst du nicht mehr raus.
Mensch Malte, wie siehst du heut` bloß wieder aus?

3. Nun klecker` nicht wieder, du hast die guten Hosen an,
man spricht nicht mit dem vollem Mund, denk endlich mal daran.
Zieh dir mal die Schuhe aus und die Stoppersocken an,
wasch` vorher noch die Füße und denk nicht mal daran,
im Badezimmer rumzuspielen, der Papa wird dann bös,
mit deinem „Rumgetrödel“ machst du mich schon ganz nervös.
 
Solo:  Git. + Harp

4.  In der Schule haben dich wieder alle ausgelacht.
Warum bist du nur so dumm und hast denen nicht gesagt,
dass dein Vater Rektor ist, der was zu sagen hat,
die sollen mal besser hinschau`n, dieses asoziale Pack.
Du bist etwas Besseres und gib fein darauf acht,
dass du immer brav bist, auch wenn man dich auslacht.    

5.   Nun ist der Malte dreißig und sitzt zumeist im Knast,
in der Schule war er fleißig, nur man hat ihm nicht gesagt,
dass das Leben anders ist und man nichts zu lachen hat,
wenn man immer brav ist und auch nichts sagen darf.
So kam er dann zum Alkohol wurde Nazi und Faschist,
die haben ihm dann genau gesagt, was für ihn das Beste ist.

       Fade out free…


Nur Dich
Walsrode Juni 2008
Musik und Text: Detlef Söder

Nur Dich

1 x Intro Strophe, MM= 82

 

1. Str.   Komm und streich mir durch das Haar,

             heute möcht ich mal ganz nah.

             Mit Haut und Haaren will ich Dich,

             ganz allein für mich.

 

2. Str.   Deine Stoppel an den Beinen stören wenig,

             für Heute ist`s gut, ich bin Dein König.

             Morgen werd` ich Dein Diener sein,

             komm her, ich schenk Dir meinen Wein.

 

Refr.     Ich weiß gleich küsst Du meinen Schoß,

             flieg zu den Sternen, bind` den Löwen los.

             Rasenmäher klingen wie Grillengesang,

             zum Geschrei der Nachbarn und deren Gezank.

 

Bridge  Der Hammer vom Bau spielt jetzt Kastagnette,

             nein danke, nur Dich - auch keine Zigarette.

             Keine Zigarette…

             Mit Haut und Haaren will ich Dich,

             ganz allein für mich, ganz allein für mich.

 

3. Str.   Deine Löwenmähne aus den Augen gewischt,

             auf den Bauch geküsst, weil`s so schön zischt,

             um den Nabel herum, da wo`s schon kocht,

             eine Hand auf Dein Herz, weil`s so doll pocht.

 

4. Str.   Die Andere streichelt Deine Schenkel ganz sanft,

             keine Sorge ich weiß wo Du`s nicht aushalten kannst.

             Ein Schauer vom Rücken zuckt jetzt durch den Bauch,

             keine Angst kleine Löwin, der geht wieder raus.

 

Refr.     Ich weiß gleich küsst…

 

Bridge   Der Hammer vom Bau spielt jetzt Kastagnette,

              nein danke, nur Dich – auch keine Zigarette.

 


Reise zu mir

Reise zu mir                          August 2015                                                                                                                                                                                                                                                                             

 

              E Dur,  4/4,  MM: 82                                                            

                                                                                                              Musik und Text: 

                                                                                                                 Detlef Söder                                                                                                                                                                                                                                                                                     

 

  1.       Ich will nicht länger so tun als ob,

                  mach mich nicht mehr vor mir selbst zum Spott.

                  Will tun was ich will und sein der ich bin,

                  mich weiter verbiegen macht keinen Sinn.                                                                                                            

 

 

           2.    Du drehst viel zu viel an meiner Welt,

                  es ist mir zu viel was dir nicht gefällt.

                  Du hörst nicht auf an mir rumzudrehen,

                  bis es für dich passt ich werde jetzt gehen.

 

                

            3.   Mach mich auf die Reise, ich weiß jetzt wohin.

                  Das Meer ruft mich leise mit Wellen und Wind.

                  Meine heile Welt ist morsch und verstaubt,

                  der Wind frischt endlich für mich auf.

 

         

             4.  Ich segel dahin wo ich mich finde,

                  hier wehen mir zu raue Winde.

                  In seichten Gewässern fühl ich mich zu Haus,

                  das Leben fordert hier nicht ständig heraus.

    

        

           5. Ich setz meine Segel voll in den Wind,

                folg nur meinem Herzen und innerem Kind.

                Meine Reise kann auf,s Neue beginnen,

                die Reise zu mir, ich werde mich finden.


Schau nicht mehr zurück

 Schau nicht mehr zurück

                                                                                                                                                Lübeck, im Februar 2017

                                                                                                                                                Musik und Text: Detlef Söder

                                             G Dur, 4/4 Takt, MM 125, ca. 3,22 min

                            Intro: 1x Str. Instrumental

 

  1. Du hast dich immer wieder,          2. Noch eine Runde, weil`s nicht schön war

    im Kreis gedreht wie früher.             und spürst genau wie früher,

    Der gleiche Frust, dieselbe Wut.      dich verlässt auch gleich dein Mut.

 

 

               Pre Chorus:   Du kennst dich sehr gut aus hier unten

                                                              Gefühle, die du lang schon kennst.

                                                              In deiner Ohnmacht tief versunken,

                                                              duckst du dich und rennst.

 

 

               Refrain:         Du kannst auch bleiben, zu dir stehen.

 vvvvvvvvvv                                             Lass los was dich noch hält.

                                                              Hör auf dein Herz vertrau dir selbst

                                                              und dich umarmt die Welt

 

  1. Schau nicht mehr zurück.                  4. Dein Herz zeigt dir den Weg,

    Hier und heute wartet dein Glück.         es zeigt dir auch wie`s geht.

    Verzeih und vergib, zuerst dir selbst.    Willst du frei sein, oder leiden?

 

 

 

               Pre Chorus: Du kennst dich sehr gut aus....

 

               2x Refrain:   Du kannst auch bleiben

 

            2x Solo Gitarre... Fade out...

 


Schlaf gut

Schlaf gut

G-Dur, 4/4 Takt, MM:75, Form AABAABBB

 

Str. 1

Schließ die Augen denk an nichts, der dich behütet und beschützt,

der dich sanft auf Wolken trägt und für dich die Sterne zählt.

 

Str.2

Dort oben in dem Himmel wohnt, im Sternenzelt gleich neben dem Mond,

dein eigener Engel über dich wacht, die Schäfchen schon in´s Bett gebracht.

 

Refr.

Der Tag muss auch mal schlafen geh´n, wie Mond und Sterne und die Feen.

Schließ die Augen, träum recht schön, dann wirst du deinen Engel sehen.

 

Str. 3

Hab keine Angst wenn´s dunkel ist, hast deinen Engel nur für dich, deinen Teddy, den Löwen und mich, wir passen auf und lieben dich.

 

Str.4

Freu mich schon auf´s Wiedersehen, mit deinem Lächeln aufzusteh´n, einen Tag mit dir zu sein, gute Nacht mein Sonnenschein.

 

2 x Refr.

Der Tag muss auch mal schlafen geh´n, wie Mond und Sterne und die Feen.

||:  Schließ die Augen, träum recht schön, dann wirst du deinen Engel sehen. ||:


Spaßvogel

Walsrode, im März 2007

Text & Musik: Detlef Söder

 

Spaßvogel

 

 

Intro:          Refrain 1 x instrumental

 

1. Str.:        Holst die Taube vom Dach, schickst ein Brief auf die Reise,

du bist Nachtigall und singst, und das nicht zu leise.

Du bist reich und berühmt, bist ein Superstar,

drückst den Spatz in der Hand, du bist auch sehr stark.

 

Refrain:     Lahm wie `ne Ente, blöd wie `ne Gans,

keine Taube auf `m Dach, kein Spatz in der Hand.

Blind wie `ne Eule, pleite wie`n Geier,

Schnapsdrossel und Schluckspecht, der kotzt wie ein Reiher.

 

2. Str.:        Bist der schneeweiße Storch, der keine Kinder bringt,

ein Dreckspatz und Schmutzfink, der auch noch stinkt.

Hackst den Krähen die Augen aus und das ganz brutal,

du hast wohl `ne Meise, zum Kuckuck nochmal!

 

Refrain:     Lahm wie `ne Ente...

 

Bridge:       Wärst gern frei wie ein Vogel, stolz wie ein Adler dazu,

die Spatzen pfeifen es längst, jetzt hör` doch mal zu:

„Du Pechvogel, du Tölpel, du kleiner Ka-ka-du,

du plappernder Papagei, dem niemand hört zu.“

 

Refrain:      1 x Solo Tenor Saxophon

 

2 x Refrain: Lahm wie `ne Ente...


Stadtmaus Uschi

Hamburg, im Juli 1995

Text & Musik: Detlef Söder

Stadtmaus Uschi

 

1)            Ich fahre mit Uschi über’s Land,
auf ihrem Knie liegt meine rechte Hand.
Wir haben Frühling und alles riecht grün,
Uschi riecht nur nach starkem Parfüm.

2)            Wir kommen an einen idyllischen See,
viel Modder und Mücken und keine Dusche.
Oh weh, da schwimmen Tiere drin, ganz lebendig.
„Da geh‘ ich nicht rein, da wird mir ja schwindlig.“

Refr:

Kein Burger, kein Döner, kein Eis und kein Pommes,
nur Kühe und Rinder und auch kein Mc Donald’s.
Kein Stau, kein Lärm, hier ist nichts los.
„Oh Gott, mein schöner Bikini, was mach’ ich jetzt bloß?“

 

3)            Wir fahren ins Dorf direkt zur Gaststätte,
hier spricht man Platt, trägt keine Manschette.
Die Speisekarte, die günstige Preise hat.
Uschi ist skeptisch: „Wird man hier satt?“

4)            Zum Glück gibt’s hier’ne gute Dorf-Disco.
Kein Hip-Hop, kein Acid und auch kein Techno.
Der Eintritt ist frei, kein Türsteher zu seh’n
Uschi entsetzt: „Da woll’n wir reingehn?“

Refr:

Kein Burger, kein Döner, kein Eis und kein Pommes,
nur Kühe und Rinder und auch kein Mc Donald’s.
Kein Stau, kein Lärm, hier ist nichts los.

„Oh Gott, mein schöner Nagellack, was mach’ ich jetzt bloß?“

 

5)            Also gehen wir spazieren im nahen Wald,
ich bete zu Gott, hoffentlich wird ihr nicht kalt.
Die Kälte ist’s nicht, aber sie ist ganz verwirrt,
...die Mücken stehen eben auf stark parfümiert.

6)            Endlich zu Haus, relaxed vor’m TV.
Uschi ganz jämmerlich mit lädiertem Knie.
Was ist passiert? Ich war auch ganz gespannt:
Auf der Flucht vor den Mücken ist sie gegen’s Auto gerannt.

Refr:

Kein Burger, kein Döner, kein Eis und kein Pommes,
nur Kühe und Rinder und auch kein Mc Donald’s.
Kein Stau, kein Lärm, hier ist nichts los.

„Oh Gott, mein schönes Make Up, was mach’ ich jetzt bloß?“

 

7)            Zum Arzt will sie natürlich rein in die Stadt,
weil so’n Viehdoktor vom Land ja keine Ahnung hat.
Ein geblümtes Pflaster, bis dahin wird’s gehen,
nur schade, daß wir nach 2 Std. Stau vor verschlossener Tür steh’n.

8)            Uschi heult und jammert und will endlich nach Haus.
Ein Glück! Das hält auch ein Mann vom Land nicht aus.
Uschi kreischt: „Fahr’ endlich los, ich weiß schon den Weg!“
3 Stunden später im Gewerbegebiet: „Weißt du nicht, wo’s weitergeht?“

Refr:

Kein Burger, kein Döner, kein Eis und kein Pommes,
nur Kühe und Rinder und auch kein Mc Donald’s.
Kein Stau, kein Lärm, hier ist nichts los.
„Oh Gott, meine schöne Dauerwelle! Was mach’ ich jetzt bloß?“

 

9)            Schnell ’nen Stadtplan gekauft, wir finden es noch,
ihre Hausnummer, die wußte sie dann doch.
Uschi erzählt ganz stolz, sie wär’ hier gebor’n,
leider hatte sie trotzdem die Hausschlüssel verlor’n.

10)       So fahr` ich mit Uschi wieder über’s Land,
auf ihrem lädiertem Knie liegt meine rechte Hand.
So’ne nette Landmaus, die täte jetzt Not,
Uschi stinkt nur nach Autan und nach Jod.

Refr:

Kein Burger, kein Döner, kein Eis und kein Pommes,
nur Kühe und Rinder und auch kein Mc Donald’s.
Kein Stau, kein Lärm, hier ist nichts los.
„Oh Gott! Mein Pflaster geht ab und nimm endlich die Hand aus meinem Schoß!“


Steh auf!
Walsrode, Weihnachten 2008
Musik u.Text: Detlef Söder

Steh auf!

4/4-Takt , MM = 97                                       
Harmonie: Am F C G                                   
Intro : 4 Takte,                  3.25 min.

Refr.1:
Steh auf, du hast schon lang genug geträumt.
Steh auf, du hast es jedes Mal versäumt.
Steh auf, und lass dich nicht im Stich.
Steh endlich auf, sonst tritt man noch auf dich.

Str. 1: 
Hör auf zu jammern und krieg dich wieder ein.
Du glaubst wohl immer noch, nur du bist ein armes Schwein.
Mach mal die Augen auf, dann weißt du wie es ist,
wenn du lebst was du träumst, auch wenn du dann ganz anders bist.

Bridge 1:
Du siehst was nur du siehst und fragst dich: Ist das wahr?
Siehst nicht viel, wenn du am Boden liegst, doch der Himmel ist ganz nah.
Den Schlüssel deiner Träume, findest du dort unten nicht.
Da musst du schon aufsteh’n und zeig auch dein Gesicht.

Refr.2 :
Steh auf, du schläfst schon viel zu lang.
Steh auf, du bist jetzt mal dran.
Steh auf und denk auch mal an dich.
Steh endlich auf, einen Schlüssel brauchst du nicht.

Str.2 :
Bleib jetzt nicht liegen und mach dich auf den Weg.
Du wirst schon seh`n, wohin deine Reise geht.
Du siehst dann auch was wahr ist und hast dann auch das Glück,
so zu sein wie du bist und du willst nie mehr zurück, nie mehr zurück.

Bridge 1:
Du siehst was nur du siehst und fragst dich: Ist das wahr?
Siehst nicht viel, wenn du am Boden liegst, doch der Himmel ist ganz nah.
Den Schlüssel deiner Träume findest du dort unten nicht.
Da musst du schon aufsteh`n und zeig auch dein Gesicht.

Refr.3:
Steh auf, und geh endlich mal weiter.
Steh auf, es geht sich jetzt viel leichter.
Steh auf, niemand kümmert sich um dich.
Steh endlich auf, einen Schlüssel gibt`s auch nicht.

Bridge 2:
Bleib jetzt nicht liegen und mach dich auf den Weg.
Du wirst schon seh`n, wohin deine Reise geht.
Du siehst dann auch was wahr ist und hast dann auch das Glück,
so zu sein wie du bist und willst nie mehr zurück, nie mehr zurück, nie mehr... 
Fade out...


Superfrauchen
Walsrode im Februar 2008
Text & Musik: Detlef Söder
 
Superfrauchen

Intro:          E – Dur     MM=90

 

 

1. Str.:        Na, wo ist denn die Mami, du süßes Mausilein?

                   Gib Frauchen das Stöckchen, so ist`s aber fein.

                   Komm her, mein Schnuckiputzi, komm auf Mamas Schoß.

                   Ich kämm` dich noch mal und dann wollen wir los.

                   In den Beauty Salon und dann schön shoppen.

                   Wenn du brav bist, darfst du Daisy da auch noch mal poppen.

 

2. Str.:        Jetzt nur noch dein Schleifchen und den Kuschelpullover.

                   Deine weißen Söckchen liegen noch auf dem Sofa.

                   Was bist du doch für ein kleiner, süßer Racker.

                   Viel süßer als Kinder, diese schmuddeligen Kacker.

                   Willst du noch ein Leckerli, mein kleines Schatzilein

                   oder gleich dein Multimenü von Cäsar extra fein?

 

Refrain:      Ich bin Vorstandsmitglied im gemeinnützigen Verein:

                   „Mein Hund kackt und beißt nicht und lässt mich nie allein.“

                   Ich wurde dies` Jahr gewählt zu Deutschlands Superfrau.

                   Hunde können das spür`n und wissen ganz genau:

                   „Wir wollen hier keine Gör`n, die würden uns nur stör`n.“

 

Bridge:       Kinder spielen ist verboten. Hunde kacken ist erlaubt.

                   Kinder an die Leine, Hunde brauchen keine.

                   Ein Maulkorb für die Gör`n,

                   dann kann man sie nicht mehr hör`n.

 

Refrain:      Ich bin Vorstandsmitglied…

 

1 x Solo, 1 x Bridge, 1 x Refrain.


Wie geht`s ?

Hamburg, im März 1995
Musik & Text: Detlef Söder

Wie geht`s ?

1. Tag Heinrich, wie geht`s denn so?

Ja leider bin ich schon ein Jahr arbeitslos.

Das wird schon wieder, Hauptsach` die Arbeit schmeckt noch,

sonst ganz gut, nur das Rheuma ist schon ein Joch.

 

2.Und der Elfriede, wie geht`s denn der ?

Ja der Opa, der hatte es schon immer schwer.

Ja jeder hat nun mal so seine Not.

Die Elfriede, die ist doch schon lange tot.

 

Refrain: Na wie geht`s denn so, ist alles gesund,

die Kinder wohlauf, wie geht`s dem Hund ?
Na dann grüß mal schön, ich muß leider schon geh`n,

ich hoffe, daß wir uns bald wiederseh`n.

 

3. Und der Hans, ist der auch wohlauf ?

Nee der Opa erstickte doch an seinem Schluckauf.

Zum Glück ist ja der Opa noch ganz rüstig.

Du meinst den Friedel, nee der ist kokainsüchtig.

 

4. Und die Bärbel, ist die schon vergeben ?

Der Bello, der ist doch schon lang nicht mehr am Leben.

Na ja, du hast ja noch den alten Hund.

Ach Gott, die Bärbel, nee die ist auch nicht mehr gesund.

 

Refrain:     Na wie geht`s ..........

 

Mensch Heinrich, schön, daß es so gut geht,

die Liesbeth wartet und es ist schon sehr spät.

Halt die Ohren steif und ruf doch mal an,

mach`s gut, mach`s besser und steh` deinen Mann.

Zeit zu geh`n

 

Zeit zu geh`n

                                 Text und Musik: Detlef Söder Travemünde Dez. 2019/Mai Lübeck 2020

                                                 

 

1. Dein Leben ist kostbar, jeder Tag zählt.

Du hast dich entschieden, die Freiheit gewählt.

Lass dich nicht geh,n, weil du`s nicht kapierst.

Pass auf, dass du Sie nicht wieder verlierst.

 

2. Du findest keinen Frieden, dir fehlt der Mut.

Versteckst dich wieder hinter deiner Wut.

Willst alle Rechnungen auf einmal begleichen.

Du musst schon geh`n, um dein Ziel zu erreichen.

 

3. Du spürst, dass du lebst und deine Kraft noch in dir ist.

Volle Kraft voraus ! Das Land ist in Sicht !

Wird höchste Zeit um loszugeh`n.

Du musst nicht immer Alles gleich versteh`n.

 

4. Das Beste kommt noch, bist du bereit ?

Oder wartest du noch auf den nächsten Einschlag ?

Der kommt bestimmt und geht wieder vorbei.

Jetzt ist wichtig ! Heut` ist dein Tag !

 

5. Zu oft flog die Scheiße dir schon um die Ohren.

Genug gekämpft und scheinbar verloren.

Ob`s richtig war, weißt du erst am Schluss

und ob du wirklich kämpfen musst...

 

6. Jetzt kommt das Beste, halt dich bereit !

Gefühlte Liebe, für die Ewigkeit.

Mauern und Zäune springen entzwei.

Die dunklen Tage sind längst vorbei.